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Digitale Medien gehören zum Schulalltag. Seit dem Lockdown im Frühjahr 2020 brennt dieses Thema. Denn verschiedene Untersuchungen belegen markante Unterschiede. Manche Bildungsinstitute sind wahre Pioniere. Andere dagegen hinken bei der Schulentwicklung mit digitalen Geräten hinterher. Wir wollten es genau wissen. Neben der Betrachtung verschiedener Studien und Meinungen führte das Education Team von DQ Solutions selbst eine Umfrage durch.

Digitale Medien einsetzen – die Kluft an den Schulen

Neben den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen waren die Eltern stark vom plötzlichen Homeschooling betroffen. Darüber haben wir im DQ Blog im August 2020 berichtet. Eltern erzählen von ihren Erfahrungen, wobei ganz unterschiedliche Handhabungen der schwierigen Situation zu Tage kamen. Die herausfordernde Lage hat aufgezeigt, welche Schulen bereit für den digitalen Unterricht waren und welche nicht.

Blick der Bildungsforschung auf digitale Medien an Schulen

Die Schweizer Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF befragte zwischen Oktober und November 2020 Schülerinnen und Schüler zum Einsatz digitaler Medien. Als Teil eines Monitorings zeigt die im Mai 2021 veröffentlichte Erhebung den Zwischenstand der Schulentwicklung. Darin gab ein Teil der Lernenden an, täglich mit IT-Geräten zu arbeiten. Andere wiederum nutzten für den Schulunterricht niemals ein elektronisches Device.

Deutschland zeigt ein ähnliches Bild der Schulentwicklung

Eine Untersuchung an deutschen Schulen deckt auch im Nachbarland eine deutliche Differenz beim Einsatz digitaler Medien auf. Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft GEW zeigt, dass sich die Bildungsinstitute in etwa einen Drittel Nachzügler und zwölf Prozent Vorreiter unterteilen lassen. Dazu betitelt der Studienleiter Frank Mussmann von der Universität Göttingen die Lücken der technischen Ausstattung als gravierend.

Einbezug von Lehrpersonen in der Verwendung digitaler Medien

Als Leiter der pädagogischen Arbeitsstelle des LCH (Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz) ist Beat Schwendimann nah dran an einem zentralen Faktor für die Schulentwicklung – den Lehrpersonen. Die Kernaussage im Interview mit dem SRF vom August 2021 lautet, dass die Budgetierung für anzuschaffende digitale Geräte nicht ausreicht. Auch für die fortlaufende Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern müssen Gelder gesprochen werden.

DQ Solutions Umfrage zur digitalen Entwicklung an Schulen

Dass Handlungsbedarf besteht, haben bereits mehrere Fachstellen festgestellt. Das EDU Team von DQ Solutions wollte es dennoch ganz genau wissen. Um die Bedürfnisse an Schweizer Schulen und im eigenen Umfeld besser einschätzen zu können, wurden in einer eigenen Umfrage, die Meinungen von rund 500 Personen aus dem Bildungssektor gesammelt. Dabei bezogen sich die Fragen ganz spezifisch auf die Zufriedenheit des Lehrpersonals, die technische Ausrüstung und auf die Nachfrage nach Dienstleistungen.

Resultate aus der Umfrage zu Technik und Geräteabdeckung

Im Gegensatz zu den betrachteten Studien zeigt die Erhebung von DQ Solutions eine überdurchschnittliche digitale Infrastruktur. In der folgenden Grafik ist ersichtlich, dass fast 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler ein eigenes digitales Medium zur Verfügung steht.

Meistens ist es eine Budgetfrage, ob alle Lernenden ihr eigenes Gerät bekommen. (Bild: DQ Solutions)

Neben der Geräteabdeckung spielen natürlich viele weitere Faktoren wie der Internetanschluss eine Rolle. Eine offene Frage “Was läuft aus deiner Sicht nicht optimal?” gab Aufschluss darüber, mit welchen Schwierigkeiten die Verantwortlichen an den Bildungsinstituten konfrontiert werden:

  • Softwareprobleme und fehlendes Datenmanagement
  • lückenhafte oder keine Ausbildung der Lehrpersonen
  • instabiles WLAN oder zu geringe Reichweite
  • Schwierigkeiten mit der Geräteverfügbarkeit
  • zu viele unterschiedliche, falsche oder alte Geräte
  • kein technischer Support

Diese Antworten sind nur eine ganz grobe Zusammenfassung. Doch sie zeigen, dass, auch wenn jede Schülerin und jeder Schüler sein persönliches Gerät hat, es dennoch oft viele Hürden zu überwinden gibt.

Die am meisten genutzten Geräte an Bildungsinstituten

iPad sind wie gemacht für den Einsatz im Unterricht und im Studium. Wie die folgende Statistik zeigt, sind viele Schweizer Schulen bereits auf den Geschmack gekommen. Möglichkeiten wie Vorkonfiguration, Kindersicherung oder der Apple School Manager erleichtern so einiges. Bei den am häufigsten genutzten Geräten stehen gemäss Umfrage Apple iPad an erster Stelle. Doch auch MacBook und iMac sind beliebt für die Nutzung im Klassenzimmer.

Die Unterrichtsgestaltung ist einfacher, wenn alle Lernenden mit demselben digitalen Medium arbeiten. (Bild: DQ Solutions)

Die Beliebtheit von Apple Geräten liegt unter anderem in ihrer Kompatibilität. Schülerinnen und Schüler arbeiten gerne mit Mac, iPad und iPhone, weil sie sich intuitiv bedienen lassen. Gerade der einfache Austausch von Foto-, Film- oder Text-Dateien bringt Freude an der Arbeit mit Apple Geräten im Klassenzimmer. Auch für Lehrpersonen bedeutet dieser Vorteil eine grosse Erleichterung im Management von Lehraufträgen.

Schulentwicklung durch die Schulleitung und die Lehrpersonen

Eine zentrale Rolle in der Schulentwicklung spielen natürlich die Schulleitung sowie die Lehrpersonen. Je nach Vorkenntnissen und Affinität zu digitalen Medien brauchen einzelne Personen mehr und andere weniger Unterstützung. Gemäss DQ Solutions Umfrage gehört die Weiterbildung zu den grössten Herausforderungen im Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Ebenfalls in diesen Bereich fällt die Einbindung sowie die Weiterentwicklung. Diese Antwort wählen die Befragten als zweithäufigstes Feedback.

Digitale Medien stellen für die Schulentwicklung ein zentrales Element dar. (Bild: DQ Solutions)

Was Schweizer Schulen von ihrem ICT-Support erwarten

Wie gross das Bedürfnis nach Aus- und Weiterbildungen für das Schulpersonal ist, zeigt auch die Frage nach den Erwartungen an den ICT-Support. Meistens übernimmt diese Aufgabe eine Person an der Schule, die dann die Fäden in Sachen Schulentwicklung und digitale Medien in den Händen behält. Die Antworten widerspiegeln, dass Lehrpersonen gerne selbst mehr wissen und den Unterricht eigenmächtig gestalten möchten, statt auf vorhandenes Unterrichtsmaterial zurückzugreifen.

Jede Schule braucht einen ICT-Support für den reibungslosen Einsatz digitaler Medien. (Bild: DQ Solutions)

Lösungen von DQ Solutions für die Schulentwicklung

Das Ziel des DQ Solutions Education Teams ist es, für jedes Bedürfnis rund um digitale Medien eine Lösung zu bieten. Mit Beratungen durch Apple zertifizierte Experten, verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten, den neuesten Apple Geräten, Software-Empfehlungen und Konfiguration, IT-Support sowie zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten werden verschiedene Interessengruppen unterstützt. Beispielsweise vereint das eduPackage viele nützliche Services für Bildungsinstitute in einem Angebot. Wenn es um neue Wege in der Schulentwicklung geht, dann kann ein versierter Partner an der Seite so einiges erleichtern. Schau in der Education Abteilung vorbei für mehr Informationen und Angebote. Oder melde dich direkt beim Education Team, wenn du dich beraten lassen möchtest.

DQ Solutions (Education), Corporate Business Unit
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